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Mobilität und Infrastruktur werden getrennt geplant. Die Kosten zahlt die Gesellschaft.

Die Good Mobility Foundation ist ein gemeinnütziger Think Tank aus Berlin. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Mobilität, Immobilien und Infrastruktur — mit Studien, Szenarien und politischer Intervention.

Mobilität und Immobilien werden in Deutschland in getrennten Ministerien, Regelwerken und Finanzierungslogiken verhandelt.

Das Ergebnis ist eine Planungspraxis, die diese Trennung abbildet: Mobilitätsziele der Kommunen, die in Baugenehmigungen nicht ankommen. Finanzierungslogiken, die Erreichbarkeit nicht bewerten. Regelwerke, die dem Stand der Wissenschaft um Jahre hinterherhinken.

Vier Felder, ein Zusammenhang. Unsere Arbeitsfelder:

Zielwerte und Umsetzung

Politische Ziele und Verwaltungsrealität klaffen auseinander. Koalitionsverträge setzen Klimapfade. Landesbauordnungen ruhen auf Annahmen aus den Siebzigern. Wir analysieren diese Lücke und machen Vorschläge, wie sie sich schließen lässt — bei Baugesetzbuch-Novellen, Stellplatzsatzungen, Genehmigungsverfahren.

Bedürfnisse und Gerechtigkeit

Planungspraxis bildet bestimmte Mobilitätsbedürfnisse ab — und andere systematisch nicht. Care-Wege, Barrierefreiheit, ländliche Erreichbarkeit, städtische Asymmetrien: Das sind keine Randthemen. Sie entscheiden, für wen wir planen und bauen.

Wert und Risiko

Wer Mobilität in der Kreditvergabe nicht bewertet, bewertet Gebäude unvollständig. Die Risiken — sinkende Auslastung, eingeschränkte Refinanzierbarkeit, fehlende Taxonomiefähigkeit — sind vorhanden. Sie sind nur noch nicht eingepreist. Wir stellen das Wissen bereit, das Banken, Fonds und Gutachterausschüsse brauchen, um Mobilität in Bewertungslogiken aufzunehmen.

Resilienz und Infrastruktur

Was hält ein Gebäude oder ein Quartier in dreißig Jahren noch nutzbar? Klimaextreme, demografischer Wandel, veränderte Arbeitsmuster: Die Bedingungen verschieben sich schneller als Regelwerke folgen. Wir holen internationale Debatten nach Deutschland und arbeiten an Szenarien, die ehrlich sagen, auf welche Zukünfte wir uns vorbereiten sollten.

Was wir
konkret tun.

Das Team und der Beirat

Dr. Meike Niedbal

Mobilitätsexpertin, Staatssekretärin für Mobilität in Berlin a.D. Sie kennt die Mobilitätsindustrie und die Politische Sphäre von innen.

Vorsitzende des Stiftungsbeirats

Prof. Dr. Stephan Rammler

Mobilitäts- und Zukunftsforscher. Seit Jahrzehnten einer der schärfsten Analysten und Vordenker am Schnittpunkt von Mobilität, Gesellschaft und Infrastruktur.

Wissenschaftlicher Direktor

Wirtschaftsingenieur, spezialisiert auf nachhaltige Immobilienfinanzierung. Ehem. Head of Sustainable Property der Triodos Bank Deutschland. Er weiß, wie Banken denken — und wo noch Potenzial steckt.

Geschäftsführer

Manuel Ehlers

Dr. Gereon Uerz

Nachhaltigkeitsexperte für Immobilien und Mobilität. Seine Schwerpunkte: Resilienz, soziale Gerechtigkeit, Zukunftsszenarien.

Stiftungsbeirat

Reiner Müller

Internationaler Projektentwickler, jahrzehntelange Erfahrung bei HOCHTIEF, SIGNA, Tishman Speyer. Er bringt die Perspektive der Projektentwicklung ein.

Stiftungsbeirat

Anne Jacobs

Kommunikationprofi & Public Affairs Lead mit über 20 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Medien.

Kommunikation & Public Affairs

Zwei Organisationen,
ein Ziel.

Die Good Mobility Foundation und der Good Mobility Council sind voneinander unabhängig. Die Gründer des Council sind die Stifter der Foundation. Was die Foundation als Hypothese formuliert, kann in einigen Jahren zu einem relevanten Aspekt in der Arbeit des Council werden.

Der Good Mobility Council zertifiziert Gebäude. Er arbeitet am Einzelprojekt, im Hier und Jetzt, mit einem etablierten Standard und einem Netzwerk an Fellows.

Die Good Mobility Foundation denkt in größeren Zusammenhängen: Städte, Infrastrukturen, Gesellschaft. Ihr Horizont sind nicht einzelne Gebäude, sondern die Bedingungen, unter denen wir in Zukunft bauen, erschließen und leben.

Über die
Stifter

Der Good Mobility Council hat uns gezeigt, was möglich ist, wenn man ein Feld konsequent bearbeitet. Er hat uns auch gezeigt, wo die Grenzen eines operativen Unternehmens liegen: Manche Fragen brauchen mehr Abstand, mehr Disziplinen und andere Gesprächspartner.

Die Foundation gibt uns diesen Rahmen. Hier wollen wir den Blick schärfen — auf das, was in zehn, zwanzig, dreißig Jahren gelten soll. Mit Szenarien, die ehrlich sind. Mit Positionen, die wir in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einbringen. Und mit Preisen und Auszeichnungen für Menschen und Orte, die das Thema heute schon voranbringen.

Was wir uns wünschen, ist eine Organisation, die unabhängig Stellung bezieht — und die Brücken baut zwischen Mobilität auf der einen und Infrastruktur und Immobilien auf der anderen Seite. Wir sind überzeugt, dass genau dort die entscheidenden Fragen der nächsten Jahrzehnte liegen.

Christian Scheler & Dr. Ingo Kucz, Stifter

Studien und Veröffentlichungen

Hier werden wir in den kommenden Monaten Studien und Ergebnisse veröffentlichen. Sie möchten nichts verpassen?

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